Auf der Fahrt von Selşuk nach Bergama haben wir mitten in Izmir bei den antiken Ruinen von Smyrna Halt gemacht. Wir haben es nicht bereut hier kurz angehalten zu haben. Auch wenn es kein großes Areal ist, hat man sich viel Mühe gegeben, hier verschiedene unterirdische Bereiche wieder herzustellen.
Individueller Urlaub in der Türkei seit 2019 ist für uns, das Land und seine antiken Städte und andere Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Seit August 2023 haben wir die Möglichkeit, den Salda Gölü und Umgebung mit dem Fahrrad zu erkunden.
Mittwoch, 22. Juli 2026
Sonntag, 2. März 2025
Teos eine Antike Stadt am Meer
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| Teos Antik City |
Teos befindet sich im Stadtteil Sigacik im Bezirk Seferihisar in Izmir. Diese antike Stadt ist eine weitere Etappe auf unserer Tour. Sie liegt ca. 1h von Selçuk entfernt, wo wir wieder im Anz Guesthouse abgestiegen sind.
Die Ausgrabungsstätte liegt auf einem abschüssigen Gelände, das bis zum Meer heranreicht. Hier sind noch die Überreste vom alten Hafen zu sehen. Ein Teil der Wege liegt auch unter Bäumen, teilweise auch Mandarinen- und Feigenbäume.
Derzeit wird das Bouleuterion restauriert. In der Nähe wurden Teile des Marmorbodens der Agora vor einem Tempel freigelegt.
Das Theater wurde auch teilweise rekonstruiert. Die Natur hat sich hier fest etabliert, wie man sehen kann.
Wenn man weiter geht, kommt man zur Anhöhe, wo die Akropolis einst gestanden hat. Von hier aus hat man einen schönen Blick über das Land bis hin zum Meer.
Mittwoch, 15. Januar 2025
Magnesia -Antik Kenti Tour 2024
Nachdem wir Priene verlassen haben, sind wir direkt nach Magnesia ad Maeandrum Ruins gefahren. Magnesia liegt auf direktem Weg mach Selçuk, wo wir mehrere Tage blieben. Die Ausgrabungen sind in mehrere Bereiche unterteilt, die leider nicht miteinander verbunden waren. Wir haben den Bereich, in dem die verschiedenen Tempelanlagen liegen, als erstes besucht. Hier kann man sehen, dass noch vieles von dem Sand des Mäanders begraben sein muss. Es bedarf viel Arbeit, die ausgegrabenen Artefakte zu erhalten, welche manchmal in einer Tiefe von bis zu 4 Metern freigelegt wurden. Sie werden immer wieder von der üppigen Natur zugewuchert.
Die ersten Ausgrabungen lagen in den Jahren um 1891. Magnesia geriet später leider in Vergessenheit und ist der Geschichte zum Opfer gefallen. Erst Mitte der 80ziger Jahre des letzten Jahrhunderts hat man sich wieder an die antike Stätte erinnert, obwohl sie allgegenwärtig in der Landschaft ist. Einige ihre Überreste befinden sichtbar auf dem ehemaligen Gelände der antiken Stadt. Es wurde ein sehr gut erhaltenes Stadion entdeckt und ein Theater, welche außerhalb der ehemaligen Grabungsstätte liegen.
Samstag, 23. November 2024
Von Datça über Bodrum nach Antik Kenti Priene
Mit der Autofähre sind wir ab Datça über den Golf von Gökova nach Bodrum in ca.2h gefahren. Hier haben wir dann bei der Einfahrt in den Hafen das Wahrzeichen von Bodrum – die Windmühlen – gesehen. Jetzt wissen wir auch, weswegen sie an den Souvenirständen verkauft werden. Leider sind von den Windmühlen nur Überreste erhalten (die immer mehr zerfallen, laut Aussagen von Besuchern), deshalb haben wir auch keinen Abstecher auf dem Weg nach Priene dorthin gemacht.
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| Hafeneinfahrt Bodrum |
Wir sind auch am Bafa Gölü vorbeigekommen, wo wir letztes Jahr mehrere Tage gewesen sind.In Güllübahçe haben wir nur wenige 100m von den Ruinen von Priene am 23.07.2024 übernachtet, und wohnten in einer kleinen Pension mit Gastronomie und Pool. Am nächsten Morgen waren wir schon 9Uhr zur Öffnung da. Wir waren nicht die einzigen, die sich um diese Zeit die Ruinen der antiken Stadt anschauen wollten. Neben Besuchern waren auch Archäologen vor Ort, die dort arbeiteten.
Athena Tempel |
Mittwoch, 13. November 2024
Knidos die antike Stadt mit den zwei Häfen auf der Datça Halbinsel
Von Dalyan sind wir auf die Datça- oder Reşadiye-Halbinsel gefahren, wo unser Ziel die Antike Stadt Knidos war. Diese liegt an der Spitze der Halbinsel. Die Straße dahin verlief durch Schluchten und über Berghänge. Von diesen hatten wir einen schönen Blick auf das Meer.
Auf unseren
Weg zu unserem Hotel mussten wir einen kurzen Abstecher nach Datça machen, um
die Brille von Annett bei einem Optikers reparieren zu lassen und auch um
Wasser zu kaufen in einem Diskounter (BIM). Hier kostete 1,5 Liter Wasser ca. 6
Lire, woanders oft mal auch das 2-3fache und mehr. Wir hatten im Auto immer mindestens
9 Liter dabei.
Unser Hotel, was ca.100m über den Meeresspiegel liegt, konnte man nur über eine typisch unbefestigte Straße erreichen. Diese führte einmal um den Berg herum. Erst einmal angekommen, hatte man einen sehr schönen Ausblick auf das Meer und die vorgelagerten griechischen Inseln. Der eigene Strand liegt in einer kleinen Bucht. Dieser ist über einen ca. 500 m langen Weg zu erreichen.
Von der
Terrasse des Göknar Knidos Oasis Hotel konnten wir auch die Antike Stadt in der
Ferne sehen.
Für uns ist
es jedes Mals ein Abenteuer, wenn wir eine der Antiken Stätte besuchen. Auf der
einzigen Bergstraße dorthin sind wir schon an antiken Überesten (Mauern,
Gebäude usw.) vorbeigefahren.
Antike Stadt Knidos
Knidos, eines der berühmtesten Zentren der Antike, gegründet zwischen den Inseln Kos und Rhodos, ist eines der wichtigsten Zentren der Region Karien und nach Halikarnassos die zweite bekannte dorische Stadt. Dorer, die vom Peloponnes kamen, gründeten kurz nach der Besiedlung von Rhodos und Kos die Stadt Knidos.
Strabo gibt an, dass die Stadt auf Terrassen erbaut wurde und sich wie ein Theater vom Ufer zur Akropolis erhob. Tatsächlich ist Knidos aufgrund der bergigen Natur des Landes eine Stadt der Terrassen.
Die Stadt ist durch ein schmales Stück Land und eine Insel namens Deveneck oder Kap Krio verbunden. Infolgedessen wurde in den beiden entstandenen Buchten ein Hafen gebaut, von dem der westliche von Kriegsschiffen und der östliche von Handelsschiffen genutzt wurde.
Sonntag, 29. September 2024
Kaunos Antik Kenti
In Dalyan war Kaunos unser Ziel, wo wir im letzten Jahr auch schon gewesen sind. Die Größe, die Weitläufigkeit und die Höhenunterschiede hatten wir beim ersten Mal unterschätzt. Jetzt haben uns die Temperaturen von 37 Grad einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotz 5 Liter Wasser haben wir unser eigentliches Ziel, die Akropolis zu erklimmen, nicht erreicht.
Diese liegt heute auf einem sehr steilen Felsen und ist nur schwer zu erreichen, da es keinen direkten Weg dorthin mehr gibt.
Sonntag, 4. August 2024
Mit dem Fahrrad zum Turtle-Strand
Fahrradfahren bei 38 Grad im Schatten
Wir hatten uns vorgenommen, von der Pension bis zum Schildkrötenstrand mit dem Fahrrad zu fahren. Der erste Abschnitt war flach und führte uns auf einer Straße entlang, die direkt an den Ausläufen des Flussdeltas grenzte. Dieser wurde abgelöst von einem zweiten mit mehr oder weniger langen Anstiegen. Hier war es uns noch möglich, diese Strecke fast ohne Pause zu meistern. Dann kam die kurze aber steile Abfahrt von ca. 1,7km Länge, hier sind wir von 280m auf Meeresniveau herunter gerollt.
| Blick vom Restaurant |
| Rückweg Aufstieg |
| Unsere Fahrräder am Strand |
Nachdem wir uns im Meer etwas abgekühlt hatten, haben wir uns wieder auf den Rückweg gemacht. Hier sind wir an unsere Grenzen gekommen – bei 38 Grad im Schatten. Wir mussten den Aufstieg in mehreren Etappen angehen. Verschnaufen, trinken, weiter. Wir haben nicht gezählt, wie oft wir angehalten haben und weitergefahren sind, bis wir den höchsten Punkt erreicht haben und es dann nur noch bergab ging.
Zwischendurch haben wir einmal angehalten, um Granatapfelsaft und Tee zu trinken.
In einem kleinen Restaurant, von denen es viele am Straßenrand in der Türkei gibt, hatten wir einen schönen Ausblick auf das Flussdelta des Dalyan und auf Kaunos.
Hier haben wir nur unsere Fahrräder genutzt.




